Pseudonymisierte Daten

Definition nach DSGVO

Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer bestimmten Person zugeordnet werden können. (Artikel 4 Abs 5 DSGVO)

Pseudonymisierte Daten sind also durch eine Verschlüsselung, z.B. durch Verwendung einer Kennnummer, geschützt. Wichtig ist, dass dieser Schlüssel gesondert aufbewahrt und durch technische und organisatorische Maßnahmen gesichert ist. Die Pseudonymisierung ist ein Erwägungsgrund der DSGVO und dient der Sicherheit der Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Pseudonymisierung soll das Risiko eines Datenmissbrauches oder -verlustes minimieren. (Art. 32, Abs. 1a DSGVO)

Wichtig zu wissen ist, das pseudonymisierte Daten einer natürlichen Person zugeordnet werden können, sofern ein Schlüssel vorliegt. Anders verhält es sich für anonymisierte Daten.

Caroline Schwabe
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