Personenbezogene Daten

Definition nach DSGVO

Personenbezogene Daten sind laut DSGVO alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. (Artikel 4 Abs 1 DSGVO)

Alle Informationen, die also einer bestimmten Person zugeordnet werden können oder eine Person bestimmbar machen, sind personenbezogene Daten. Nicht nur Name, Adresse oder Telefonnummer haben Personenbezug, sondern unter Umständen auch bereits pseudonymisierte Daten wie eine Kundennummer oder die IP-Adresse.

  • Name
  • Geburtsdatum
  • Alter
  • Familienstand
  • Adresse
  • E-Mail-Adresse
  • IP-Adressen
  • Telefonnummer
  • Kontodaten
  • KFZ-Kennzeichen
  • Personalausweisnummer
  • Sozialversicherungsnummer
  • Standortdaten
  • Vorstrafen
  • Gesundheitsdaten
  • Kulturelle / soziale Merkmale
  • Biometrische Daten (bspw. Fingerabdruck)

Auch Angaben besonderer Merkmale einer natürlichen Person, wie Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität zählen dazu und erfordern sogar einen besonders sensiblen Umgang mit diesen.

Verschlüsselt man personenbezogene Daten, spricht man von pseudonymisierten Daten. Diese unterscheiden sich wiederum von anonymisierten Daten.

Caroline Schwabe

Das könnte Sie auch interessieren:

DatenschutzpannenBild von Werner Moser auf Pixabay

Datenschutzpannen

Wann ist ein Vorfall meldepflichtig? Wie lässt sich das Risiko verringern? So melden Sie Datenpannen nach der DSGVO richtig.
Anonymisierte DatenPhoto by Chris Yang on Unsplash

Anonymisierte Daten

Was sind anonymisierte Daten? Unterschied pseudonymisierte Daten ✔ Relevanz für Datenschutz und DSGVO.
Datenschutz DSGVO

Pseudonymisierte Daten

Erfahren Sie was pseudonomysierte Daten nach DSGVO sind und was Sie datenschutzrechtlich beachten müssen.